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Zwiebelwähe /Schaffhauser Bölletünne

Die «Bölletünne» ist ein Schaffhauser Klassiker. Als «Tünne» werden dort Fladen oder Wähen bezeichnet.

Zwiebelwähe /Schaffhauser Bölletünne /Tarte Saviésanne; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Zwiebelwähe /Schaffhauser Bölletünne /Tarte Saviésanne; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Hauptspeise für 4 Personen

 

Für den Teig

200 g Mehl

1/2 TL Salz

70 g Butter

 

Für den Belag

4 Zwiebeln

30 g Butter

Für den Guss

2 Eier

300 ml Rahm

Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 TL Kümmel, nach Belieben

 

 

 

 

 

 

 

Die Zutaten für den Teig mit 100 ml Wasser in einer Schüssel zu einem Teig verarbeiten, aber nicht zu stark kneten. 30 Minuten ruhen lassen.

 

Inzwischen für den Belag die Zwiebeln in feinste Ringe schneiden und in der Butter dünsten, bis sie glasig geworden sind. Für den Guss die Eier mit dem Rahm verquirlen und nach

eigenem Gusto würzen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

 

Den Teig auswallen und ein rundes, mit Backpapier ausgelegtes Blech von 28–30 cm Durchmesser damit auslegen. Den Rand etwas über das Blech ziehen und den Teig erst mit

den gedünsteten Zwiebeln belegen, dann den Guss darübergiessen. Die «Tünne» im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten backen.

 

 

Variante:

Als nicht-vegetarische Variante wird die Füllung für mehr Würze mit Speck angereichert. Zusätzliche Würze erreicht man auch durch die Beigabe von Kräutern und Gewürzen( Paprikapulver, Majoran, Petersilie) oder durch einen kräftigen Salat als Beilage (beispielsweise Peperoni- oder Apfel-Selleri-Salat).

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html