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«Wir waren auch dabei»

Das Napoleonmuseum Thurgau widmet sich in einer Sonderausstellung den Kriegserlebnissen der Männer aus der Schweiz, die zwischen 1914 und 1918 auf deutscher Seite kämpften.

Richard Adler im Schützengraben © Familienarchiv Gügel-Frank

 

Verabschiedung der Rekruten durch Grossherzogin Louise, © Familienarchiv Gügel-Frank

 

Mehr als 50'000 Soldaten aus der Schweiz kämpften im ersten Weltkrieg auf deutscher Seite – eine Tatsache, die in der öffentlichen Wahrnehmung und Forschung bisher kaum Beachtung fand.

Das Konstanzer Militär unterhielt traditionell enge Verbindungen in den Schweizer Kanton Thurgau, so dass von dort stammende Soldaten nichts Ungewöhnliches waren. Viele der Soldaten waren in der Schweiz geborene Auslanddeutsche. Aber auch Abenteuerlust, Flucht vor zu engen Familienbanden, Strafverfolgung oder finanzielle Gründe motivierten Schweizer ins Deutsche Heer einzutreten.

 

© Napoleonmuseum Thurgau

 

Am Beispiel des Konstanzer Regiments widmet sich eine Sonderausstellung nun dem Frontleben und Sterben der Soldaten und fokussiert dabei besonders auf Soldaten aus der Schweiz.

Die Ausstellung «Wir waren auch dabei – Männer aus der Schweiz und das Konstanzer Regiment Nr. 114 im Krieg 1914 – 1918» greift auf mehrere tausend Fotos, unbekannte Feldpost, noch nie gezeigte Erinnerungsstücke, Videoeinspielungen und Hörstationen zurück und zeigt auch, mit wieviel Respekt und Verständnis sich die Männer begegneten.

 

«Wir waren auch dabei – Männer aus der Schweiz und das Konstanzer Regiment Nr. 114 im Krieg 1914-1918», bis 11. November 2018 im Napoleonmuseum Thurgau in Salenstein.

 

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