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Wenn die Augen brennen

Trockene Augen sind keine gefährliche Erkrankung, für die Betroffenen aber sehr unangenehm. Befeuchtungstropfen und kleine Blinzelpausen tagsüber schaffen Abhilfe. Dr. med. Helga Reinshagen beantwortet fünf wichtige Fragen zu diesem gesundheitlichen Problem.

Nahaufnahme eines Auges

 

 

Sind trockene Augen eine Krankheit oder einfach nur lästig?

Trockene Augen sind keine gefährliche Erkrankung, aber für die Betroffenen sehr unangenehm, weil sie mit Jucken, Brennen, Fremdkörpergefühl sowie vermehrter Tränenbildung oder gar verschwommenem Sehen einhergehen.

 

Was passiert dabei?

Die Ursache für trockene Augen ist ein Ungleichgewicht im Tränenfilm, der sich aus Wasser, Schleim und Fett zusammensetzt. Die Hornhaut wird nicht mehr gleichmässig befeuchtet, dadurch treten Beschwerden auf und verschlechtert sich die Sicht.

 

Unter trockenen Augen leiden meist ältere Frauen. Warum ist das so?

Da sowohl der Altersprozess wie auch die hormonelle Situation die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit beeinflussen, nimmt bei Frauen ab 40 Jahren die Wahrscheinlichkeit zu, an trockenen Augen zu leiden.

 

Wie erkennt der Augenarzt, ob jemand trockene Augen hat?

Einerseits durch die Beschreibung der Beschwerden. Bei der Untersuchung mit der Spaltlampe können Augenärzte erkennen, ob die Hornhaut ausreichend benetzt ist. Andernfalls sind nämlich mikroskopisch kleine Pünktchen zu sehen.

 

Was kann ich gegen trockene Augen tun?

Wegtherapieren lässt sich das Problem leider nicht. Aber durch Tropfen zum Befeuchten, Brille statt Kontaktlinsen, Verzicht auf Kajalstift im Auge, tägliches Reinigen des Lidrandes sowie regelmässige Blinzelpausen am Bildschirm lassen sich die Symptome mildern.
 

Dr. med. Helga Reinshagen


Dr. med. Helga Reinshagen

ist Augenärztin an der Pallas-Klinik in Olten