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Vor sechzig Jahren: Die «SAFFA 58»

Die zweite Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA) stand 1958 unter dem Motto «Die Schweizerfrau, ihr Leben, ihre Arbeit». Das Museum für Gestaltung in Zürich erinnert an das Werk von Architektinnen, Ingenieurinnen und Gestalterinnen, welches vor sechzig Jahren die Landschaft am Zürichsee nachhaltig veränderte.

Im Vorfeld der Volksabstimmung 1959 über das Frauenstimmrecht verzichteten die Frauen auf allzu kämpferische Auftritte und brillierten dafür mit wunderbaren Einfällen. Die Architektinnen, Ingenieurinnen und Gestalterinnen bauten moderne Pavillons, schütteten die kleine, heute noch existierende Saffa-Insel auf und liessen die Seilbahn der Landi von 1939 wieder aufleben. Es spielte das ausschliesslich aus Musikerinnen bestehende Saffa-Frauenorchester, dirigiert von der ersten diplomierten Schweizer Dirigentin Hedi Salquin. Der Bundesrat erschien geschlossen zum Eröffnungskonzert. Blickfang war das Wahrzeichen der SAFFA: der vierzig Meter hohe, zehnstöckige Stahlturm, der verschiedene Wohnungstypen zeigte. Im Museum für Gestaltung  rufen ein Modell des Pavillons, Texte, Pläne, Plakate, Filme und Fotografien das historische Ereignis in Erinnerung. An Hörstationen erzählen Frauen, wie sie an der SAFFA mitgewirkt oder wie sie die Ausstellung besucht haben.

 

Nur noch bis 9. September, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Mittwoch 10 bis 20 Uhr, Eintritt frei. www.museum-gestaltung.ch