Kontakt

Redaktion Zeitlupe
Schulhausstrasse 55
Postfach 2199
8027 Zürich

Tel. 044 283 89 13
Fax 044 283 89 10

infoanti spam bot@zeitlupeanti spam bot.ch

» Kontaktformular

» Adressänderung mitteilen

Von Solothurn auf die Oschwand

Mit rund hundert Gemälden aus allen Schaffensperioden begeht das Kunstmuseum Solothurn den 150. Geburtstag von Cuno Amiet. Die Bilder zeigen den Künstler privat.

© Cuno Amiet

© Cuno Amiet

© Cuno Amiet. Selbstbildnis mit Apfel, 1901/02, Kunstmuseum Solothurn, Leihgabe aus Privatbesitz, 2002

 

Die Oschwand in der Nähe von Herzogenbuchsee war Wohn- und Wirkungsort von Cuno Amiet (1868–1961). In dieser bäuerlichen Umgebung in den Wynigenbergen baute er sich ein Haus und legte einen prächtigen Garten an, den er zu allen Tages- und Jahreszeiten malte. Beeinflusst von der Malerei Ferdinand Hodlers und Giovanni Segantinis wurde Cuno Amiet zu einem der grossen Künstler der damaligen Schweiz. Mit Giovanni Giacometti verband ihn eine lebenslange Freundschaft. Die beiden führten zusammen den Malstil des Post-Impressionismus in der Schweiz ein.

 

Das Kunstmuseum in Amiets Geburtsstadt Solothurn präsentiert mit einer Ausstellung die private Seite des Künstlers: Die Bilder zeigen sein Haus auf der Oschwand, die Umgebung und immer wieder seinen Garten und seine Frau Anna, mit der er über fünfzig Jahre zusammenlebte. Das Paar führte ein offenes Künstlerhaus und beherbergte Pflegekinder – unter ihnen den späteren Kunstmaler Bruno Hesse, den ältesten der drei Söhne des Schriftstellers Hermann Hesse. Der Amiet-Hesse-Weg führt ab Riedtwil auf einer langen und einer kürzeren Wanderung zu den Bildern und durch das Leben der beiden Maler auf der Oschwand.

 

Weitere Informationen: Die Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn «Freundschaft und Verwurzelung: Cuno Amiet zwischen Solothurn und der Oschwand» dauert noch bis zum 6. Januar 2019. 

Opens external link in new windowwww.kunstmuseum-so.ch

Opens external link in new windowwww.amiet-hesse-weg.ch