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Vom wilden Grünen zum Modekraut

Es war einmal ein wildes Kraut am Mittelmeer. Seine Blätter ähneln etwas jenen des Löwenzahns, sie schmecken nussig-pfefferig mit einer kecken, bitteren Note. Lesen Sie hier, welchen Einfluss Rucola auf Allergien, Cholesterin, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht oder die Verdauung haben kann.

Ruccola

Rucola © Prisma

 

 

Was Rucola bewirkt

 

Allergien

Nahrungsmittelallergien auf Rucola sind nicht bekannt. Lediglich eine – allerdings wissenschaftlich nicht gesicherte – Kontaktdermatitis ist beschrieben.

 

Cholesterin

Die in diesem Salat enthaltenen Bitterstoffe senken den Cholesterin-Spiegel, weil sie Galle und Bauch-speicheldrüse zur Sekretproduktion anregen. Auf diese Weise wird Cholesterin verbraucht. Gut zu wissen: Täglich 200 Gramm Rauke sollen den Wert des LDL-Cholesterins um bis zu 10 Prozent senken. Einen ähnlichen Effekt haben übrigens Löwenzahn, Broccoli, Artischocken und Endiviensalat.

 

Diabetes

Blattsalate stellen für zuckerkranke Menschen kein Problem dar. Lediglich bei der Salatsauce beziehungsweise deren Zutaten gilt es aufzupassen.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

In den Blättern finden sich viele wertvolle Inhaltsstoffe, jedoch fast kein Fett. Damit ist Rucola – wie jeder andere Blattsalat auch – ein geeignetes Lebensmittel für die schlanke Linie und damit auch gut für das Herz-Kreislauf-System.

 

Übergewicht

In Rucola stecken viel Kalzium, Eisen und Kalium, ausserdem Vitamin A, Vitamin C und Folsäure. Insgesamt wirkt er zwar appetitanregend, enthält jedoch nur bescheidene 36 Kalorien pro 100 Gramm.

 

Verdauung

Geschmacksbestimmend sind die in Rucola enthaltenen sogenannten Senföl-Glykoside sowie Bitterstoffe. Diese sind auch in der Heilkunde von Bedeutung, denn sie besitzen verdauungsfördernde und harntreibende Eigenschaften. Ausserdem sollen die scharf schmeckenden Inhaltsstoffe antibiotisch wirken, also vor einer Infektion schützen. Wegen des hohen Jodgehalts hat er zudem eine positive Wirkung bei Schilddrüsenproblemen.