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Verkaufslädeli und Chinas Alltag im Mini-Format

Seit Generationen vergnügen sich Kinder beim «Verkäuferlispielen». Das Haus Appenzell in Zürich zeigt im Rahmen der Ausstellung «Grosse Welt ganz klein – Verkaufslädeli & Miniaturen aus West und Ost» rund achtzig historische Kaufläden und Alltagsszenen aus Fernost.

Haus Appenzell

Haus AppenzellDer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Spielzeugkaufläden von anno dazumal und auf Installationen chinesischer Alltagsszenen. Dass sich die Besucherinnen und Besucher mit einem Nebeneinander von ähnlichen Kunstwerken aus zwei Kulturen auseinandersetzen, ist ein Markenzeichen des Hauses Appenzell. 

 

Die ausgestellten Spielzeugkaufläden entführen das Publikum in die Biedermeierzeit nach Europa. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erwirtschaftete die gehobene Stadtbevölkerung den eigenen Lebensmittel- und Haushaltsbedarf immer seltener selbst. Die benötigten Waren wurden in kleinen Einzelhandelsgeschäften erworben. Kindern wurde dies von klein auf spielerisch anhand kleiner Miniatur-Kaufläden vermittelt: Es gab Apotheken, Spezerei- und Kolonialwarenläden ebenso wie Metzgereien, Confiserien und Drogerien. Die wertvollen Spielzeuge durften allerdings meist nur unter Aufsicht bespielt werden, oft nur an hohen Feiertagen wie Weihnachten. Die «Hairy Monkeys» genannten Miniaturen der chinesischen Volkskunst zeigen Alltagssituationen auf offener Strasse, an Festen und Umzügen, Imbissen, Märkten, Baustellen oder Werkstätten. 

 

Ausstellung: Bis 28. April 2018 im Haus Appenzell, St. Peterstrasse 16, 8001 Zürich (Nähe Paradeplatz), Dienstag bis Freitag 12 bis 17 Uhr, Samstag 11 bis 17 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen, Eintritt kostenlos. www.hausappenzell.ch