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Ursache für plötzlichen Hirnwasserverlust gefunden

Neurochirurgen aus Bern haben eine Methode entwickelt, mit der 90 Prozent der Betroffenen, die von Kopfschmerzen durch Hirnwasserverlust geplagt werden, geheilt werden können.

Flüssigkeit schützt unser Gehirn und Rückenmark. Geht diese verloren und kann nicht mehr genügend nachproduziert werden, liegt das Hirn buchstäblich auf dem Trockenen. Betroffene leiden dann unter starken Kopfschmerzen, die nur im Liegen bessern, unter Übelkeit, Nackensteife sowie Schwindelanfällen. Immer wieder tritt dieser Zustand plötzlich und ohne offensichtliche Ursache auf.

 

Nun haben Berner Neurochirurgen gleichzeitig den Grund für den plötzlichen Hirnwasserverlust gefunden und die Lösung. Dank neuester Bildgebungsverfahren und Mikrochirurgie entdeckten sie winzige, verkalkte Bandscheibenfortsätze an der Wirbelsäule von Betroffenen. Diese Sporne bohren offensichtlich kleine Löcher in die Nervenhaut (Dura), welche das Hirnwasser schützt. In mikrochirurgischen Eingriffen können die Sporne entfernt und die Lecks geschlossen werden, sodass Patienten und Patientinnen neu eine über 90-prozentige Chance auf Heilung haben.

 

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