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Unterwegs in zwei Kulturen

Zeit ihres langen Lebens setzte sich die Schweizer Künstlerin Alice Boner für die Verbreitung indischer Kunst ein. Das Museum Rietberg in Zürich ist ihren Spuren gefolgt und zeigt nun eine spanende Werkschau.

Alice Boner

 

 

Eigenwillig, unabhängig und mutig – Attribute, wie man sie selten einer Frau zuordnen würde, die 1889 geboren wurde. Alice Boner entsprach nicht der Norm, und um diese kümmerte sie sich auch nicht. Sie zählt zu den bekanntesten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und wanderte 1935 nach Varanasi, Indien, aus. Mit Leidenschaft und Interesse setzte sich Alice Boner mit der indischen Kunst auseinander, arbeitete mit verschiedenen lokalen Künstlern zusammen und veröffentlichte Publikationen. Durch ihr Engagement förderte sie das Verständnis für indische Kunst weltweit und trug damit wesentlich zu deren Bekanntheit bei.

 

Die Ausstellung im Museum Rietberg umfasst Fotografien, Skizzen, Zeichnungen, Malereien, Skulpturen sowie Auszüge aus den Tagebüchern von Alice Boner. Die Werkschau ist auch Abschluss eines seit sieben Jahren laufenden Projekts «Archiv Alice Boner» am Museum Rietberg. In dieser Zeit wurde der gesamte Nachlass erfasst und wissenschaftlich aufbereitet.        

 

Alice Boner in Indien – Ein Leben für die Kunst, Museum Rietberg, Zürich, bis 14.1.18.