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Sind E-Zigaretten wirklich weniger schädlich?

Wie schädlich E-Zigaretten sind, hängt offenbar auch von der Geschmacksrichtung des Liquids ab.

© Tim Reckmann / pixelio.de

© Tim Reckmann / pixelio.deE-Zigaretten gelten zwar als weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten. Es entstehen dabei sehr viel weniger Schadstoffe als beim Tabakrauchen. Ausserdem sollen sie beim Rauchen-Abgewöhnen helfen. Doch auch die Verdampfer sind nicht völlig unbedenklich, wie sich in letzter Zeit zunehmend herausstellt.

 

Untersuchungen an Zellkulturen zeigen: Wie sehr E-Zigaretten-Nutzer sich potenziell schaden, hängt auch von ihrem bevorzugten Liquid ab. Demnach kann die Schädlichkeit der verdampften Flüssigkeit stark variieren – unter anderem je nach Geschmacksrichtung. Wie genau sich der Konsum von E-Zigaretten auf die Gesundheit auswirkt, ist jedoch nach wie vor nicht abschliessend geklärt. 

 

Vanille und Zimt im Zwielicht

 

Wissenschaftler der University of North Carolina haben 148 dieser Flüssigkeiten nun genauer unter die Lupe genommen. Sie wollten wissen: Wie toxisch sind die unterschiedlichen E-Liquids? Um das zu überprüfen, gaben sie die Flüssigkeiten auf menschliche Zellen und beobachteten, wie sich daraufhin deren Wachstum veränderte. Ausserdem testeten sie die zwei Hauptbestandteile von E-Liquids, Propylenglykol und Glycerin, einzeln. Die Experimente offenbarten: Schon ohne den zusätzlichen Effekt durch Nikotin und Aromastoffe reduzierten kleine Dosen dieser zwei organischen Bestandteile das Wachstum der Zellen. Zwei häufig verwendete Aromastoffe schienen besonders schädlich zu sein: Vanillin und Zimtaldehyd.

 

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