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Rheuma: Nicht mit der Abklärung warten!

Je früher entzündliches Rheuma diagnostiziert wird, umso wirkungsvoller lassen sich die Symptome bekämpfen.

angieconscious  / pixelio.de

angieconscious / pixelio.de Die ersten Monate einer solchen Erkrankung wie rheumatoide Arthritis oder Morbus Bechterew stellen ein sogenanntes «therapeutisches Fenster» dar. Innerhalb dieser Zeit kann der immunologische Prozess noch gestoppt oder nachhaltig verändert werden. Der Weg von den ersten Symptomen bis zur präzisen Diagnose kann für Rheuma-Patientinnen und –Patienten verlangt von den Betroffenen viel Geduld. Erst mit dem eindeutigen Krankheitsbefund können sie lernen, mit ihrer chronischen Krankheit umzugehen und zusammen mit den entsprechenden Fachpersonen die individuell geeignete Therapie finden.

 

Eine Umfrage der Rheumaliga Schweiz zeigt ein heterogenes Gesamtbild auf: Während einige Erkrankungen eher rasch erkannt werden, vergeht bei anderen sehr viel Zeit, bis die Diagnose gestellt wird. 392 Personen aus allen drei Sprachregionen nahmen an der Umfrage teil, davon 84% Frauen und 16% Männer. Laut Umfrage vergingen bei 38% der Befragten über 24 Monate vom ersten Arztbesuch bis zur eindeutigen Diagnose. 43% gaben an, dass es weniger als sechs Monate dauerte, bis sie ihre Diagnose erhielten. Bei 67% der Betroffenen wurde die Diagnose von einem Rheumatologen oder einer Rheumatologin gestellt, bei weiteren 23% von einem Hausarzt oder einer Hausärztin.

 

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