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Praller heller Kopf

Weisskohl – auch Kabis genannt – ist ein robuster Geselle, der ursprünglich aus den Küstengegenden von Mittel- und Nordeuropa stammt. Lesen Sie hier was dieses Gemüse bei Allergien, Cholesterin, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht oder die Verdauung bewirken kann.

Weisskohl

Weisskohl

 

Allergien

Weisskohl gehört – wie Blumenkohl, Broccoli, Kohlrabi und Rosenkohl – zur Familie der Kreuzblütler. Allergische Reaktionen gegen Nahrungsmittel aus dieser Pflanzenfamilie werden nur sehr selten beobachtet.

 

Cholesterin

Kohl enthält kein Cholesterin. Möglicherweise hilft er, hohe Cholesterinwerte im Blut zu senken. Das könnte auf die Ballaststoffe im Kohl zurückzuführen sein.

 

Diabetes

Mit 10 weist Kohl einen sehr tiefen glykämischen Index auf. Menschen mit hohen Blutzuckerwerten müssen sich beim Genuss von Kabis also keine Gedanken machen.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wie in anderen Kohlarten finden sich auch in Kabis die Vitamine A, C, E und K. Vitamin C und E sind wichtige Antioxidantien und Radikalfänger. Auf diese Weise schützen diese Vitamine die Gefässe und wirken damit auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen. An Mineralstoffen stecken in Kabis vor allem Kalzium, Eisen und Kalium. Interessant ist dabei Kalium, weil es den Wasserhaushalt und den Blutdruck reguliert.

 

Übergewicht

Kohl besteht zu etwa 90 Prozent aus Wasser und enthält nur 25 Kalorien pro 100 Gramm, aber viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Damit eignet er sich bestens zum gesunden Sattessen. Zunehmen wird durch Kabis niemand.

 

Verdauung

Kohl kann Verstopfung bekämpfen und baut die Darmschleimhäute auf. Um Blähungen zu vermeiden, gibt es einen einfachen Trick: Nachdem die Kohlblätter gewaschen sind, legt man sie einen oder zwei Tage lang ins Tiefkühlfach. Die Kälte knackt die festen Blätter und macht sie nach dem Kochen leichter verdaulich. Einerseits profitieren Stoffwechsel und Verdauungssystem von Kohlmahlzeiten, andererseits kann man Kohl auch für Umschläge gegen Wunden einsetzen, denn er enthält antibiotisch wirkende Substanzen.