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Linsensuppe

Linsen galten früher als Arme-Leute-Essen, dementsprechend sank der Verbrauch ab den 1950er-Jahren. Mit dem Trend zur vegetarischen und veganen Küche feiern die eiweissreichen Hülsenfrüchte in Feinschmeckerrezepten und auch als Suppen derzeit ein kulinarisches Comeback.

Linsensuppe; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Linsensuppe; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.chVorspeise für 4 Personen

 

1 Zwiebel

3 EL Rapsöl

300 g Suppengemüse (Karotten, Lauch,

Sellerie, Petersilie)

150 g Linsen

1.5 l Gemüsebrühe

1 TL frische Majoranblättchen

1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

4 Scheiben Weissbrot

Öl oder Butter zum Anbraten

 

 

 

 

Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden und im Rapsöl glasig dünsten. Das Suppengemüse in etwa 1/2 cm grosse Stücke schneiden, die Petersilie fein hacken. Alles zu der Zwiebel geben und weitere 5 Minuten dünsten.

 

Die Linsen und die Gemüsebrühe zugeben und in etwa 1 Stunde weich kochen. Mit dem Majoran und den Gewürzen abschmecken. Die Weissbrotscheiben in wenig Öl oder Butter anrösten.

 

Die Suppe mit dem Mixstab pürieren und mit den gerösteten Weissbrotscheiben servieren.


 

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html