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Liebstöckel: ein Pflänzchen mit viel Aroma

Vorsicht ist ein kluger Rat beim Kochen mit Kräutern. Zu viel des Guten kann zu ungewollten Nebenaromen führen. Ein liebevoll-zurückhaltender Umgang ist beim Liebstöckel besonders ratsam. Erfahren Sie, welchen Einfluss dieses Küchenkraut auf Allergien, Cholesterin, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht oder die Verdauung haben kann.

Liebstöckel

Liebstöckel

 

Allergien

Liebstöckel gehört zur Pflanzenfamilie der Doldengewächse. Hierzu zählen viele Gewürze und Gemüsesorten wie zum Beispiel Petersilie, Anis, Dill, Fenchel, Kümmel, Sellerie und Rüebli. Diese und auch Liebstöckel gehören zu den Pflanzen, die Allergien auslösen können.

 

Cholesterin

Bei salzarmer Diät wird Liebstöckel -häufig zum Würzen eingesetzt. Eine interessante Alternative für Patienten mit zu hohen Cholesterinwerten. Liebstöckel selbst enthält übrigens kein Cholesterin, sodass die Speisen bedenkenlos mit diesem Gewürz verfeinert werden können.

 

Diabetes

Liebstöckel enthält nur 0,8 Gramm Fett sowie 5 Gramm Kohlenhydrate pro 100  Gramm – für Diabetiker problemlos. Maggikraut hat ein stark würziges Aroma und wird normalerweise nur in kleinen Mengen verwendet.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Laut der Volksmedizin soll Liebstöckel einen stärkenden Effekt auf das Herz haben. Achtung: In der Schwangerschaft ist Liebstöckel tabu, weil er eine Wehen fördernde Wirkung hat. Auch bei Nierenerkrankungen sollte der Genuss von Liebstöckel vorgängig mit dem Arzt besprochen werden.

 

Übergewicht

Mit bescheidenen 42 Kalorien pro 100  Gramm fällt Liebstöckel nicht ins Gewicht. Übrigens: Liebstöckel gilt seit je vor allem für Männer als Aphrodisiakum. Daher auch seine Beinamen Liebstängel oder Lustkraut.

 

Verdauung

In der Volksmedizin wird Liebstöckel eingesetzt, um den Harnfluss anzuregen und um zu entwässern. Ebenso löst Liebstöckel Krämpfe und bekämpft Blähungen, stärkt den Magen und regt den Appetit an. Zudem ist es sinnvoll, Speisen mit Liebstöckel zu würzen, wenn man unter Aufstossen, Sodbrennen und Völlegefühl leidet.