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Kostbare Seidenpracht

Fremdartige Motive, extravagante Kompositionen, verblüffende Muster: In ihrer neuen Sonderausstellung präsentiert die Abegg-Stiftung in Riggisberg BE europäische Seiden des 18. Jahrhunderts.

Seidengewebe mit rotem Damastgrund (Ausschnitt)

Seidengewebe mit rotem Damastgrund (Ausschnitt) Frankreich oder Italien, 1700–1710, Abegg-Stiftung, Inv. Nr. 255

 

 

Sie sind fremd, gewagt und extravagant, die Luxusstoffe des frühen 18. Jahrhunderts. Die rund 300-jährigen Seidengewebe widerspiegeln den Wunsch der damaligen Aristokratie, modisch in die Ferne zu schweifen. Doch kaum jemand reiste zu dieser Zeit um die Welt. Der Ferne Osten gelangte vielmehr über den Seehandel nach Europa; die damaligen Textildesigner liessen sich von der fremdländischen Ware inspirieren. Unbekannte Früchte und Pflanzen, exotische Muster und eigene Phantasiegebilde flossen in die Entwürfe ein. Dabei entstanden absonderlich und einfallsreich gestaltete Muster und Gewebe – «Bizarre Seiden» werden sie heute genannt.

 

Die Ausstellung «Der Hang zur Exotik – europäische Seiden des 18. Jahrhunderts» in der Abegg-Stiftung in Riggisberg BE geht dieser modischen Entwicklung nach und präsentiert rund vierzig Textilien, Objekte und Kleider aus der Zeit von 1690 bis 1740. Die kräftigen Farben und die Verwendung von Gold- und Silberfäden verstärken die exotische Ausdruckskraft der bunt und wild gemusterten Stoffe.

 

Bis 11. November 2018, täglich 14.00 bis 17.30 Uhr.

Weitere Informationen: Opens external link in new windowwww.abegg-stiftung.ch