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Kartoffelkuchen aus der Savièse

Die Tarte Saviésanne ist ein Walliser Gericht, das aus Savièse, einer Gemeinde im Bezirk Sitten stammt. Darin werden Kartoffeln, Käse und Lauch raffiniert miteinander kombiniert. Ein wunderbarer Schmaus für kalte Wintertage.

Kartoffelkuchen aus der Savièse /Tarte Saviésanne; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Kartoffelkuchen aus der Savièse /Tarte Saviésanne; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.chHauptspeise für 4 Personen

 

500 g Blätterteig

400 g Kartoffeln

300 g Lauch

1 EL Butter

frisch geriebene Muskatnuss

Salz

Pfeffer aus der Mühle

150 g Raclettekäse in Scheiben

1 Ei mit etwas Rahm verquirlt

Butter für die Form

 

 

 

 

 

 

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Kuchenform von 24 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter einfetten. Die Form mit zwei Dritteln des Teiges auslegen, den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

 

Die Kartoffeln schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffeln kreisförmig auf dem Teigboden anordnen. Den Lauch in feine Streifen schneiden, in der Butter andünsten, würzen und danach über den Kartoffeln verteilen. Mit dem Raclettekäse bedecken.

 

Den restlichen Teig dünn auswallen und als Deckel darüberlegen. Die Teigstücke gut zusammendrücken. In der Mitte ein Loch ausstechen, damit der Dampf entweichen kann. Die Oberfläche mit dem verquirlten Ei bestreichen.

 

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen 55–60 Minuten backen.

 

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html