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Kappe schützt bei Chemotherapie vor Haarverlust

Haarausfall ist eine der am meisten gefürchteten Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Nun steht mit dem «Scalp Cooling» in den USA ein Verfahren zur Verfügung, das die chemotherapiebedingte Kahlheit verhindern oder zumindest bremsen kann.

Die Patientinnen tragen während der Zytostatika-Infusion und bis zu zwei Stunden danach eine computergesteuerte Kappe aus Silikon, in der ein Kühlmittel zirkuliert. Dadurch ziehen sich die Gefässe zusammen. Ziel ist es, möglichst wenig von dem verabreichten Medikament die Haarfollikel erreicht und schädigt. 

 

Ein weiterer Effekt ist die Verminderung der Stoffwechselaktivität. Nicht nur Krebszellen, sondern eben auch Haarfollikelzellen reagieren deshalb besonders stark auf eine Chemotherapie, weil sie sich sehr rasch teilen. 

 

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