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Jugendlicher Klassiker

Das Fleisch des Lamms ist zart, aromatisch – und hat als eines der wenigen

(noch) keinen Skandal auf dem Buckel. Lesen Sie hier, welchen Einfluss Lammfleisch auf Allergien, Cholesterin, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht oder die Verdauung haben kann.

Lamm (c) Prisma

Lamm (c) Prisma

 

Das bewirkt Lammfleisch

 

Allergien

Allergiker können sich freuen, denn Lammfleisch gilt generell als allergenarm – es wird sogar schon Babys gefüttert, wenn die Beikost eingeführt wird. Somit dürfen auch jene ein Lammgigot geniessen, die beispielsweise gegen Kuhmilch, Tomaten oder Erdbeeren allergisch reagieren.

 

Cholesterin

Mageres Lammfleisch enthält relativ wenig Cholesterin – etwa 70 mg pro 100 Gramm Fleisch. Auch Menschen mit erhöhten Blutfettwerten können das zarte Fleisch mit Mass geniessen.

 

Diabetes

Zuckerkranke Personen müssen beim Eiweiss Vorsicht walten lassen und ihren Konsum auf etwa 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht einschränken. Lamm enthält ungefähr 20 Gramm Protein pro 100 Gramm Fleisch – üppige Fleischgerichte sind für Diabetiker deshalb nur sehr bedingt geeignet.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Weil Lamm, vor allem Filet und Gigot, zu den mageren Fleischsorten zählen, gehören sie zu gesunder Ernährung und schonen das Herz-Kreislauf-System.

 

Übergewicht

Je nach Stück stecken unterschiedlich viele Kalorien im Lamm. Grosse Differenzen zeigen sich beim Fettgehalt: Am schlanksten ist mit 3,4 Gramm Fett das Filet, gefolgt vom Gigot mit 10,5 Gramm Fett und vom Kotelett mit 15,6 Gramm pro 100 Gramm. Wer Gewichtsprobleme hat, sollte sich daher wenn immer möglich ans Lammfilet halten. Zudem ist Lammfleisch ein erstklassiger Vitaminlieferant. Es enthält besonders viel Vitamin B12, das für die Blutbildung wichtig ist, aber auch die Vitamine B1, B2, B6 und Niacin sowie die Mineralstoffe Eisen, Natrium, Kalium, Kalzium.

 

Verdauung

Fleisch ist schwerer verdaulich als andere Lebensmittel. Anhänger der Trennkost sagen daher, man solle Fleisch nicht mit Kohlenhydraten wie etwa Reis oder Teigwaren kombinieren, sondern mit Salat oder Gemüse.