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Gotteslüsterung – Malerei in Zürich

Die Frauen auf den indischen Miniaturmalereien im Zürcher Museum Rietberg sind Schönheiten, Göttinnen, Dämoninnen und vieles mehr.

Eine Frau bindet sich einen Turban, Albumblatt, Werkstatt am Mogulhof, 1760-1780 © Museum Rietberg Zürich, Geschenk der Ganesha-Stiftung

«Ihre Küche scheint von ihrer Schönheit erleuchtet», Folio 25 aus der ersten Guler Bihari Satsai-Serie, Meister der ersten Generation nach Nainsukh und Manaku von Guler, Guler, Pahari-Gebiet, um 1785 © Museum Rietberg Zürich, Dauerleihgabe Sammlung Barbara und Eberhard FischerDie 60 ausgestellten Bilder vom 15. bis 19. Jahrhundert sind Träumereien oder Spielereien und zeigen die unterschied-lichen Facetten von Frauenidealen in der indischen Malerei. Es werden keine realen Personen dargestellt, die Künstler sind anonym.

 

Die Frauen sind oft stilisierte Schönheiten, die – wie auf dem Bild rechts – sogar dem Gott Krishna den Kopf verdrehen. Krishna klaut den badenden Frauen die Kleider und klettert auf den Baum, um sich noch etwas länger an ihrer Nacktheit zu ergötzen. Das Werk ist in der abschliessenden sechsten Sektion der Ausstellung zu sehen, die oft zum Schmunzeln animiert. Andere Teile widmen sich «Göttinnen und Dämoninnen» oder «zeitlichen oder regionalen Besonderheiten». Gemeinsam ist ihnen allen eine grosse Liebe für Details – und Profilansichten.

           

«Facettenreiche Ideale – Frauen in der indischen Malerei», Museum Rietberg, Zürich, bis 17. September. Kostenlose Führungen am 23. Juli, 20. August und 10. September. Weitere Infos: Telefon 044 415 31 31, Opens external link in new windowwww.rietberg.ch/frauenbilder