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Google versenkt «Dunant» im Meer

Ein 6400 Kilometer langes Unterseekabel wird nach dem Gründer des Internationalen Roten Kreuzes benannt.

© Bild von «Free-Photos» auf Pixabay

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Was würde Henry Dunant wohl von der Erfindung des Internets denken? Der Gründer des Internationalen Roten Kreuzes ist jedenfalls bald Namensgeber eines Kabels, das wohl zu den längsten der Welt gehört: 6400 Kilometer wird «Dunant» messen. Der Internet-Suchmaschinen- und Technologie-Gigant Google ist drauf und dran, verschiedene Kontinente mit ultraschnellen Unterseekabeln zu verbinden. «Dunant» wird nach «Curie» das zweite Kabel solchen Ausmasses sein und soll ab 2020 Daten zwischen den USA nach Frankreich befördern, wie die «Netzwoche» auf ihrer Website schreibt.

«Dunant» soll äusserst lei(s)tungsstark sein und bis zu 250 Terabit pro Sekunde übertragen können. Eine kaum vorstellbare Zahl, wenn man bedenkt, dass in unseren Haushalten bereits eine Übertragungsgeschwindigkeit von 40 Megabit pro Sekunde reicht, um einen Film im neuen superscharfen UHD-Format zu schauen. «Curie», das erste Google-Untersee-Kabel, wird bereits in diesem Jahr betriebsbereit sein und Chile mit Los Angeles verbinden. Ebenso «Havrue» zwischen den USA und Dänemark sowie «HK-G» zwischen Hongkong und Guam.