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Glarner Spinat-Zoggle

Dieses feine Gericht aus dem Zigerschlitz wurde früher traditionell nach dem Brotbacken im Holzofen zubereitet, um die Restwärme zu nutzen.

Glarner Spinat-Zoggle; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Glarner Spinat-Zoggle; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Hauptspeise  für 4 Personen

 

70 g Butter

500 g Mehl (vorzugsweise Knöpfli-Mehl)

6 Eier

200 ml Milch

1 EL Olivenöl

Salz

400 g Spinat, tiefgekühlt oder 1 kg frischer Spinat

1 Knoblauchzehe

200 ml Rahm

Pfeffer aus der Mühle

50 g Schabziger, gerieben

 

 

 

 

20 g Butter in einer Pfanne schmelzen und auskühlen lassen. Das Mehl, die zerlassene Butter, die Eier und die Milch zusammen mit dem Olivenöl zu einem glatten Teig rühren und schlagen, bis er Blasen wirft. In einer grossen Pfanne mit reichlich Salzwasser aus dem Teig Knöpfli durch ein entsprechendes Sieb ins Kochwasser gleiten lassen. Wenn die Knöpfli an die Oberfläche steigen, mit der Schaumkelle herausnehmen, in eine Schüssel geben und warm

stellen.

 

Den tiefgekühlten Spinat auftauen oder den frischen Spinat gut waschen und abtropfen lassen. Die Knoblauchzehe durch eine Presse in eine Bratpfanne geben und in der restlichen Butter auf mildem Feuer dünsten. Den Spinat dazugeben und so lange köcheln, bis nur noch wenig Wasser übrig ist. Den Rahm unter den Spinat mischen, die Knöpfli dazugeben und nochmals 5 Minuten auf kleinem Feuer köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem geriebenen Schabziger servieren.

 

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html