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Kürbiskuchen / Torta di Zucca

Harte Schale, weicher Kern: So präsentiert sich der Kürbis. Ob süss oder würzig zubereitet – die Riesenbeere kommt immer gut an. Besonders fein schmeckt er auch mit dem Kuchenrezept aus dem Tessin. Buon appetito!

Kürbiskuchen / Torta di Zucca; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Kürbiskuchen / Torta di Zucca; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.chDessert für 4 Personen

 

1 kg geschälter gelber Kürbis

1 Prise Salz

50–100 ml Milch

200 g altbackenes Brot

100 g Sultaninen

200 g Zucker

100 g Amaretti, zerbröckelt

1 unbehandelte Orange, Saft und abgeriebene Schale

2 EL Rum

50 g Pinienkerne

2 Eiweiss

Butter für die Form

 

 

 

 

 

 

 

Den geschälten Kürbis entkernen und in kleine Stücke schneiden. In wenig Salzwasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgiessen und gut verdampfen lassen. Den Kürbis zerdrücken und mit Milch nach Bedarf zu einem festen Brei verrühren.

 

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.  Das Brot fein reiben. Brot, Sultaninen, Zucker, zerbröckelte Amaretti, Orangensaft und -schale, Rum und die Pinienkerne gut mit dem Kürbisbrei vermischen. Die Eiweisse steif schlagen und unter die Mischung ziehen.

 

Eine Backform von 28 cm mit Backpapier belegen und den Rand einfetten. Die Kürbismasse hineingeben. Im vorgeheizten Ofen rund 80 Minuten backen. In der Form erkalten lassen, über Nacht stehen lassen und erst am zweiten Tag servieren.

 

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html