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Giacomettis letztes Porträt

Der US-Schauspieler Stanley Tucci hat verfilmt, wie mühselig Alberto Giacometti sein letztes Bild gemalt hat – mit Geoffrey Rush in der Hauptrolle.

Filmszene aus Final Portrait

Filmszene aus Final Portrait

 

Wer würde es 1964 schon ablehnen, vom berühmten Alberto Giacometti porträtiert zu werden? Der amerikanische Schriftsteller James Lord jedenfalls nicht. Der Kunstkenner und der Schweizer Künstler sind seit langem befreundet. Lord fühlt sich geehrt und sagt zu – für einen Nachmittag. Spätestens am vierten Tag, als Giacometti sagt, die Nase stimme jetzt, realisiert er seine Lage … Regisseur Stanley Tucci schildert die wahre Episode detailgenau und zeigt Giacomettis launische, chaotische und neurotische Seiten, aber auch dessen Humor. Zu Lord sagt dieser einmal: «Von vorne siehst du aus, als landest du im Gefängnis, von der Seite, als würdest du in einer Anstalt enden.» Leider zieht sich nicht nur der Entstehungsprozess des Porträts dahin, sondern auch der Film.     

 

«Final Portrait», ab 24. August im Kino. Kino-Vorschau: Opens external link in new windowwww.filmcoopi.ch