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Gesundheit und ein langes Leben mit Kurkuma

Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und diese Verwandtschaft lässt sich nicht leugnen. Er sieht auch aus wie Ingwer, hat aber eine gelbe Farbe. Eingesetzt wird Kurkuma in der Küche, er hilft aber auch bei Verdauungsschwäche, bei Blähungen und Völlegefühl.

Kurkuma (c) Simon A. Eugster

Kurkuma

 

 

Von Petra Näf, dipl. Drogistin HF*

 

In Indien steht Kurkuma (Curcumae longae) für ein langes und beschwerdefreies Leben und er wird seit tausenden von Jahren in der Ayurveda, der traditionellen indischen Heilkunst, eingesetzt. Kurkuma ist jedoch auch in Indien in erster Linie ein wichtiges Küchengewürz und Hauptbestandteil von Curry-Mischungen. Durch seine gelbe Farbe ist die Gelbwurzel, wie Kurkuma in der deutschen Sprache heisst, oft billiger Safranersatz oder er wird als Farbstoff in der Lebensmittelindustrie eingesetzt.

 

Kurkuma fördert die Gallenbildung und Magensaftproduktion. Er wird somit traditionell bei Verdauungsschwäche eingesetzt und gilt als lindernd bei Blähungen und Völlegefühl. Im Reagenzglas gibt es ausserdem Hinweise auf eine entzündungshemmende und immunmodulierende Wirkung. Der Gelbwurzel werden noch andere Anwendungsmöglichkeiten zugeschrieben, zum Beispiel bei entzündlichen und rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates aber auch bei Übergewicht und dessen Folgekrankheiten wie Arteriosklerose, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes.

 

Curcumin ist ein Wirkstoff von Kurkuma. Im Labor konnte bei Curcumin sogar eine krebshemmende Wirkung nachgewiesen werden. Beim Menschen konnten solche Beobachtungen jedoch nicht gemacht werden. Es wird vermutet, dass einer der Gründe darin liegt, dass der menschliche Körper das Curcumin sehr schlecht aufnehmen kann. Die Forschungen sind aber noch nicht abgeschlossen.

 

Zur Einnahme als Nahrungsergänzung gibt es heute bereits standardisierte Präparate. Als Tee sollte Kurkuma jedoch nicht eingenommen werden, da sein Geschmack brennend-scharf und bitter ist. Generell auf Kurkuma verzichten sollten Menschen mit Gallensteinen.

 

 

Petra Näf, dipl. Drogistin HF*Petra Näf, dipl. Drogistin HF, Betriebsleiterin DROPA Drogerie, Sandgasse 6, 5734 Reinach, Opens external link in new windowwww.dropa.ch