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Gefüllte Weissweinbirnen

Die Birne gehört, wie der Apfel, zum Kernobst. Sie weist im Vergleich zu andern Obstsorten wenig Säure auf. Deshalb veträgt sich ihre Süsse ausgezeichnet mit der leichten Säure von Wein.

Gefüllte Weissweinbirnen; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Als Vorspeise zu Käseplatten

oder als vegetarischer Hauptgang mit Wirsing


Gefüllte Weissweinbirnen; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Birnen

500 ml Weisswein

1 Lorbeerblatt

1 Gewürznelke

1 Zweig Thymian

2 Pimentkörner etwas Salz und Safran

1–2 Birnenhälften pro Person

 

Füllung

60–80 g Ziegenfrischkäse oder anderer Frischkäse

1 EL heimischer Honig

etwas zerstoßener rosa Pfeffer

1 EL Nussöl

 

 

 

 

Für die Birnen einen Sud aus Weisswein, Lorbeer, Nelke, Thymian, Piment, etwas Salz und Safran aufsetzen und diesen 15 Minuten köcheln lassen. Die Birnen waschen und schälen, die Schalen in den Sud geben und mitköcheln, da sie viele Aromen enthalten.

Die Birnen halbieren und grosszügig entkernen. Den Sud durch ein Sieb abgiessen. Die Birnenhälften in den
Sud legen, den Sud nochmals aufkochen und die Birnen je nach Sorte und Grösse 3–5 Minuten kochen; sie sollten kompakt sein und noch Biss haben.

Für die Füllung den Frischkäse in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Den Honig und den rosa Pfeffer einarbeiten.

Die Birnen in eine feuerfeste Form legen und mit der Käsemasse füllen. Den Sud um die Birnen giessen und etwas Nussöl auf die Füllung tropfen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen 10–15 Minuten überbacken.

 

Varianten

Wem Ziegenkäse nicht schmeckt, kann ihn durch Cantadou, Mascarpone oder neutralen Frischkäse ersetzen.

Anstelle der Birnen Quitten verwenden, diese aber etwas länger kochen lassen.

Die Füllung kann mit Schnittlauch oder gehackten Nüssen angereichert werden.

 

Zu den Rezepten: Alle Rezepte sind für 4 gute Esser gerechnet. Ungewohntere Zutaten können durch handelsübliche 
Lebensmittel ersetzt werden. In den Varianten sind 
Tipps und mögliche Alternativen beschrieben. 


Bei den angegebenen Backofentemperaturen handelt 
es sich, sofern nicht anders vermerkt, immer um Ober-/Unterhitze. 


 

            

«Einfache Vielfalt. Achtsam Kochen. Rezepte und GeschichtenDieses und viele andere feine Rezepte finden Sie im Kochbuch «Einfache Vielfalt. Achtsam Kochen. Rezepte und Geschichten» von Maurice Maggi (Koch) und Juliette Chrétien (Fotografin).

 

Der nachhaltige und sorgsame Umgang mit unseren Nahrungsmitteln ist Maurice Maggi ein zentrales Anliegen. In seinem neuen Buch zeigt er, welcher Reichtum sich in den einfachsten, schlichtesten Zutaten verbirgt. Er tut dies nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Witz, Charme und Raffinesse. Rund zehn Grundnahrungsmittel – Kartoffeln, Tomaten, Kohl, Nüsse, Eier, Äpfel, Milch, Fleisch und Fisch – verwandeln sich unter seiner Hand in fantasievolle, abwechslungsreiche Speisen. Aus einer Grundzubereitung entstehen spielerisch neue Varianten; dabei spielt auch das Resteverwerten eine wichtige Rolle. Abgerundet wird das Buch durch Geschichten und persönliche Notizen aus dem Leben und der reichen kulinarischen Erfahrung von Maurice Maggi. Durch die einfühlsame, hochwertige Fotografie von Juliette Chrétien ein Buch nicht nur zum Nachkochen, sondern auch zum Schauen, Schmökern und Lesen.

 

«Einfache Vielfalt. Achtsam Kochen. Rezepte und Geschichten», AT Verlag, 260 Seiten, 100 Farbfotos, Leinen, 978-3-03800-931-3, ca. CHF 44.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

 

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowat-verlag.ch/buch/978-3-03800-931-3/Maurice_Maggi_Einfache_Vielfalt.html