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Gâteau au vin / Weinkuchen

In der Romandie ist der Gâteau au vin ein beliebtes Dessert. Für den berühmten Weinkuchen werden unterschiedliche Weine verwendet. Meistens wird er aber mit trockenem Weisswein zubereitet – er verleiht dem Kuchen seine goldene Farbe.

Gâteau au vin / Weinkuchen; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Gâteau au vin / Weinkuchen; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Für den Teig

180 g Mehl

120 g Butter

60 g Zucker

1 Eigelb

Butter für die Form

 

Für den Belag

120 g Zucker

1 EL Mehl

Zimtpulver nach Belieben

20 g Butterflocken

200 ml trockener Weisswein

 

 

 

 

 

Das Mehl, die Butter und den Zucker miteinander zu einem krümeligen Teig kneten. Am Schluss das Eigelb hinzufügen. Den Teig mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

 

Eine Kuchenform von 24 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Rand gut einfetten. Den Teig rund auswallen, in die Form geben und einen mittelhohen Rand formen. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen.

 

Den Zucker mit dem Mehl und dem Zimt vermischen und gleichmässig auf dem Teigboden verteilen. Die Butterflocken darüber verteilen und den Wein vorsichtig darübergiessen. In der unteren Hälfte des vorgeheizten Ofens circa 30 Minuten backen. Den Kuchen erst nach dem Erkalten aus der Form nehmen.

 

Tipp

Den Weisswein kann man auch durch einen trockenen Rotwein ersetzen.


 

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html