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Für heile Knochen

Der echte Beinwell ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Borretschgewächse gehört. Sie wird als Heilpflanze verwendet und zeichnet sich unter anderem durch ihre entzündungshemmende Wirkung aus.

Beinwell

Beinwell

 

 

Von Philipp Meyer, dipl. Drogist HF

 

Die krautige Pflanze, auch Wallwurz genannt, wächst oft in Gruppen von mehreren Exemplaren. Die meist violette Blüte zeigt sich von Mai bis September und ist weit verbreitet in Europa und Asien. Wo Beinwell, wächst, hat es viel Stickstoff in den Böden.

 

Ihren Namen hat Beinwell wegen ihrer Wirkung. Mit «Bein» sind die Gebeine, also die Knochen gemeint; wellen bedeutet zusammenwachsen oder zusammenwallen – woher der in der Schweiz gebräuchlichere Namen Wallwurz stammt. Auch der botanische Namen Symphytum leitet sich vom griechischen symphyein – zusammenwachsen ab.

 

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören Allantoin, Rosmarinsäure, Schleimstoffe und verschiedene Alkaloide, darunter die hochaktiven Pyrrolizidinalkaloide. Als Naturheilmittel wird der getrocknete Wurzelstock verwendet, welcher meist zu einer Tinktur weiterverarbeitet wird. Die Anwendung erfolgt äusserlich in Form von Umschlägen, als Gel oder direkt als Tinktur.

 

Wallwurz verbessert die Wundheilung und fördert die Kallusbildung bei Knochenbrüchen. Dank der entzündungshemmenden Wirkung half Wallwurz schon bei mancher langwierigen Sehnescheiden-, Schleimbeutel- oder Knochenhautentzündung. Wallwurz wird zudem bei Prellungen, Verstauchungen, Quetschungen und Zerrungen erfolgreich eingesetzt und gehört daher in Form eines Gels in jede Hausapotheke.

 

Auf die innerliche Anwendung als Tee oder Tinktur wird heute verzichtet, wegen der Leber schädigenden und möglicherweise krebserregenden Wirkung der Pyrrolizidinalkaloiden, welche im Wallwurz enthalten sind. Als spagyrische Essenz oder als homöopathisches Präparat eignet sich die innerliche Anwendung jedoch sehr, weil die Alkaloide darin nicht vorkommen.

 

Wallwurz gemischt mit Arnika, Johanniskraut oder Ringelblume entfaltet so eine starke Wirkung bei den gleichen Beschwerdebildern, wie wenn die Pflanze äusserlich eingesetzt wird. Im DROPA Wallwurzgel sind keine schädlichen Alkaloide enthalten, daher kann das Produkt problemlos über Wochen angewendet werden.

 

 

 

Philipp Meyer, dipl. Drogist HFPhilipp Meyer, dipl. Drogist HF, Geschäftsinhaber DROPA Drogerie Meyer, Melchnaustrasse 1, 4900 Langenthal, www.dropa.ch