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Ferdinand Hodler: Ausstellungen zum 100. Todestag

Im Mai vor 100 Jahren starb Ferdinand Hodler, der bekannteste Schweizer Maler des 19. Jahrhunderts. Mehrere Museen präsentieren aus diesem Anlass sein Werk.

Geboren 1853 in Bern, wuchs Ferdinand Hodler in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater wie auch seine Mutter und Hodlers sieben jüngere Geschwister starben alle an Tuberkulose, damals Schwindsucht genannt. Die ständige Konfrontation mit Sterben und Tod in seiner Kindheit prägte den Künstler stark. Bereits als 12-Jähriger übernahm Ferdinand Hodler die Werkstatt seines Stiefvaters, eines Dekorationsmalers, und ernährte mit seiner Arbeit die Familie.

 

Ferdinand Hodler, Die Nacht, 1891

 

Der Durchbruch gelang ihm 1891 mit seinem Gemälde «Die Nacht», welche die Motive Schlaf, Tod und Sexualität thematisiert und sowohl seine Frau wie auch seine Geliebte zeigt. In der öffentlichen Ausstellung wurde das Gemälde als sittenwidrig verboten, in der daraufhin organisierten privaten Schau zum grossen Erfolg. Ferdinand Hodler löste auch den grössten Schweizer Kunststreit seiner Zeit aus: Der Direktor des Landesmuseums boykottierte seine Entwürfe zur Ausschmückung der Waffenhalle des Landesmuseums in Zürich zum Thema «Der Rückzug der Schweizer aus der Schlacht von Marignano», welche die heimkehrenden Soldaten keineswegs als Helden porträtierten. Eine Delegation des Bundesrates reiste extra aus Bern an, um das Werk abzusegnen.

 

 

 

Ausstellungen:

  • «Hodler/Parallelismus»: bis 19. August im Musée Rath in Genf Opens external link in new windowville-geneve.ch/mah, ab 14. September im Kunstmuseum Bern Opens external link in new windowkunstmuseumbern.ch
  • «Ferdinand Hodler – Alberto Giacometti. Eine Begegnung» bis 19. August im Kunstmuseum Winterthur Opens external link in new windowkmw.ch