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Entwarnung bezüglich Glyphosat

Glyphosat ist hierzulande wie auch weltweit das am häufigsten verwendete Pflanzenschutzmittel. Wegen der möglicherweise krebserregenden Wirkung von Rückständen in Lebensmitteln, insbesondere in Getreideprodukten oder Hülsenfrüchten, ist die Anwendung umstritten.

Kornfeld

Kornfeld

 


Mehrere internationale Gremien sowie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV geben nun Entwarnung: 60 % der Stichproben aus dem Schweizer Detailhandel waren glyphosatfrei. Die restlichen Proben wiesen nur sehr geringe Konzentrationen auf, welche alle weit unter den geltenden Rückstandshöchstgehalten lagen und daher gesundheitlich unbedenklich sind. Erst beim täglichen Konsum von beispielsweise 72 kg Teigwaren, 655 kg Brot, 10 kg Kichererbsen oder 1600 Liter Wein pro Kopf wäre demnach mit gesundheitsschädigenden Folgen durch Glyphosatrückstände zu rechnen.

Im Gegensatz zu anderen Ländern ist in der Schweiz die Behandlung mit Glyphosat kurz vor der Ernte nicht erlaubt. Wie erwartet waren daher Produkte aus schweizerischen Erzeugnissen weniger belastet. 

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