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Eine Reise ins versunkene antike Ägypten

Das Museum Rietberg in Zürich zeigt erstmals im deutschsprachigen Raum rund 300 Unterwasserfunde aus ägyptischen Städten.

Christoph Gerigk © Franck Goddio, Hilti Foundation

Christoph Gerigk © Franck Goddio, Hilti Foundation

 

Man muss sich dies mal vorstellen: Einige der Ausstellungsgegenstände in Zürich sind über 2500 Jahre alt. Dies ist umso erstaunlicher, weil sie nicht gerade ideal konserviert worden sind –sie lagen auf dem Meeresboden vor der ägyptischen Küste.

Nach Paris und London stellt nun das Museum Rietberg erstaunliche archäologische Entdeckungen aus den versunkenen antiken Städten Thonis-Heraklion und Kanopus aus. Der grösste Teil der Ausstellung «Osiris – Das versunkene Geheimnis Ägyptens» stammt von dort, 40 der rund 300 Exponate sind aus Museen in Kairo und Alexandria.

Viele der Funde wurden erst in den vergangenen zehn Jahren vom Europäischen Institut für Unterwasserarchäologie (IEASM) entdeckt. Das Spektrum reicht dabei von einfachen «Alltagsgegenständen bis zu fünf Meter grossen Monumentalstatuen von Pharaonen und Gottheiten», wie es in der Medienmitteilung des Museums heisst. Die Objekte stammen aus der ägyptischen Spätzeit (664 bis 332 v.Chr.) und der Griechisch-römischen Zeit (332 bis 395 n.Chr.)

 

Namensgeber der Ausstellung ist Osiris, der ägyptische Gott des Jenseits. Die Legende besagt, dass er von seinem Bruder zerstückelt wurde, bevor ihn seine Schwester und seine Gattin Isis dank ihrer göttlichen Macht wieder zusammenfügten. Der Mythos um ihn wurde jährlich in «Osiris-Mysterien» bewahrt, laut einer Steintafel auch regelmässig auf den Wasserwegen der beiden oben genannten antiken Städte.

 

«Osiris – Das versunkene Geheimnis Ägyptens». Museum Rietberg, Zürich, 10. Februar bis 16. Juli 2017. Öffnungszeiten und mehr Informationen: Opens external link in new windowwww.osiris-zuerich.ch