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Die köstlichen roten Sommerboten

Johannisbeeren sind keine lieben, netten Süssen. Sondern erfrischende, leicht säuerliche, manchmal herbe und immer elegante Beeren. Hier lesen Sie, welchen Einfluss die roten Früchtchen auf Allergien, Cholesterin, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht oder die Verdauung haben können.

rote Johannisbeeren

rote Johannisbeeren

 

Allergien

Allergien gegen Johannisbeeren sind extrem selten. Zwar wurde in sehr wenigen Fällen von Reaktionen berichtet, die für eine IgE-vermittelte Allergie typisch waren (IgE = Immunglobulin E, ein für Allergien verantwortlicher Antikörper). Ein Nachweis von IgE-Anti-körpern gelang jedoch nicht.

 

Cholesterin

Johannisbeeren haben kein Cholesterin. Vor allem die schwarze Johannisbeere soll den Cholesterinspiegel sogar senken.

 

Diabetes

Johannisbeeren sind Diabetiker-tauglich. Betroffene sollten sie jedoch in ihre Tagesbilanz einberechnen:
1 Broteinheit entsprechen 120 Gramm rote Johannisbeeren oder 90 Gramm schwarze Johannisbeeren oder 140 Gramm weisse Johannisbeeren.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Rote und schwarze Johannisbeeren gelten als Fänger der schädlichen freien Radikale. So sollen die Früchte vor Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen. Bei Bluthochdruck, Herzproblemen oder Ähnlichem sind Johannisbeeren also zu empfehlen.

 

Übergewicht

Weisse Johannisbeeren enthalten nur 29 Kalorien pro 100 Gramm, die roten 34 Kalorien und die schwarzen 44 Kalorien. Ein schlanker und trotzdem sehr schmackhafter und gesunder Genuss, auch weil vor allem in den schwarzen Johannisbeeren viel Vitamin C steckt, das die Abwehrkräfte stärkt. Weiter finden sich erhebliche Mengen an Flavonoiden, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor in den Beeren.

 

Verdauung

In Johannisbeeren steckt viel Pektin, das bei Verdauungsstörungen hilft. Auch bei Verstopfung sind Johannisbeeren gut, denn die vielen kleinen Kerne in den Beeren kurbeln die Verdauung an. Zudem wirken Johannisbeeren harntreibend und helfen bei Blasenleiden, Erkältungskrankheiten, Halsentzündungen, Migräne und Vitamin-C-Mangel.