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Diabetiker sollten Mittelmeerdiät bevorzugen

Fisch, Olivenöl, Gemüse, Früchte und Getreide sowie Rotwein mit Mass: Die Mittelmeerdiät besteht aus gesunden Komponenten und schützt nachweislich vor Herz-

und Kreislaufproblemen.

© Daniela B.  / pixelio.de

Daniela B. / pixelio.deWie Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung jüngst berichteten, kann die mediterrane Kost zudem den Zuckerstoffwechsel bei Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 günstig beeinflussen – und zwar besser als acht andere Ernährungsarten.

 

Zu den neun untersuchten Kostformen gehören die Low-Fat-, die Paläo-, die High-Protein-, die Low-Carb- und die Mittelmeer-Diät. Ebenso analysierten die Forscher die Wirkung einer vegetarisch/veganen Kost sowie die Effekte von Diäten mit einem moderaten Kohlenhydratanteil oder mit einem niedrigen glykämischen Index.

 

Die Mittelmeerdiät war im Vergleich zur Kontrolldiät, gefolgt von der Paläodiät und der veganen Kost, am besten geeignet, um den Nüchtern-Blutzuckerwert zu senken. Dieser Wert gibt die Blutzuckermenge nach einer mindestens achtstündigen Fastenperiode an, zum Beispiel am Morgen nach der Nachtruhe. Bei gesunden Menschen beträgt der Nüchtern-Blutzuckerwert 4,4 bis 5,6 mmol/l. Ein Wert von 5,6 bis 6,9 mmol/l weist auf eine beginnende Diabeteserkrankung hin.

 

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