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Computerspiel Airheart: Fischers Fritz für den Kopf

Es sind nicht immer die naheliegenden Puzzle- und Erinnerungsspiele, die unsere grauen Zellen und anregen. Die sind bestimmt nicht schlecht, aber um unser Gehirn wieder einmal richtig zu fordern, sind gegenläufige Koordinationsübungen schon mal ein guter Anfang. Wir alle kennen diese einfach Übung, bei der man mit der linken Hand kreisende Bewegungen auf dem Bauch machen muss, während die rechte sanft auf den Kopf tippt. Versuchen Sie es gleich einmal, und nun das Ganze noch umgekehrt, bitte.


 

 

Einen Twin-Stick-Shooter zu spielen, ist ähnlich. Auch in solchen Videospielen weiss die Linke zunächst nicht, was die Rechte tut. Dabei sollten sie einander unterstützen, denn mit dem linken Daumen wird das Flugzeug von Amelia gesteuert, während der rechte die Schussrichtung vorgibt. In der Theorie ist das alles keine Sache, aber wenn man sich in den Himmel des preisgekrönten Spiels «Airheart» des Zürcher Studios Blindflug schwingt, dann ist man nicht allein. Es gilt fliegende Fische zu fangen, nebenbei noch in den Wolken hängenden Inseln auszuweichen und den Feuersalven der Luftpiraten auszuweichen. Natürlich kann man auch zurückschiessen – wenn man es schafft, aber zu Beginn lohnt es sich eher evasiv vorzugehen, statt eine Konfrontation einzugehen. Später kann man sein Flugzeug und dessen Ausrüstung aufmöbeln. Wer trotzallem abstürzt, kann einen eher hoffnungslosen Versuch wagen, den rettenden Hangar anzupeilen.

 

«Airheart« ist die Fortsetzung von «Cloud Chasers» – keine Vorkenntnisse erforderlich – und eine Herzensangelegenheit von Gamedesigner Jeremy Spillmann, der seit fast einer Dekade an dem Titel tüftelt und ihn nun mit seinem Team finalisiert hat. Besonders die letzten beiden Jahre haben dem Titel gut getan. Er hat visuelle Tiefe erlangt und auch die Steuerung ist zugänglicher geworden. Das hilft, denn auch so, fordert «Airheart» einiges an Hand-Augen-Koordination.