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Bitte Vögel füttern!

Wegen der trockenen Böden leiden Vögel zurzeit unter grossem Futtermangel. Die Auffangstationen rufen deshalb zum Vogelfüttern auf.

Grünfink und Sperling/ ©Rainer Sturm/ pixelio.de

Grünfink und Sperling/ ©Rainer Sturm/pixelio.de

 

 

Vögel finden momentan kaum Nahrung. Denn bei Hitze und Trockenheit vergraben sich Insekten, Schnecken und Würmer tief in der Erde. Auch Samen, Körner und Beeren fehlen, weil viele Pflanzen vertrocknen. Zudem gibt es keine Pfützen und immer mehr Weiher trocknen aus. Damit die Würmer und Insekten wieder an die Oberfläche kommen und somit für die Vögel greifbar sind, braucht es dringend eine längere Regenphase.

 

Die Zahl der ausgehungerten, abgemagerten Vögel, die in Auffangstationen aufgepäppelt werden müssen, ist derzeit gross. Vor allem Amseln und andere Drosselarten werden mit schlaffen Flügeln flugunfähig in Gärten und Parks gefunden – und sind damit auch leichte Beute für Katzen. Fliegt ein Vogel längere Zeit nicht, so befallen ihn Parasiten und er wird krank. Der Futtermangel ist auch schlecht für die Zugvögel, die sich derzeit eine Reserve für ihre lange Reise anfuttern sollten.

 

Vogelschützer rufen die Bevölkerung deshalb zum Vogelfüttern auf – am besten mit Wasser und einem handelsüblichen Vogelfutter. Je länger je mehr brauchen die Vögel nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr über zusätzliches Futter, weil die moderne Landwirtschaft, Spritzen und Düngen die Nahrungsquellen der Vögel laufend vernichtet.