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Basler Mehlsuppe

In Basel gibt es so viele Rezepte für Mehlsuppe, wie es Haushalte gibt, oder mindestens jene Haushalte, in denen die Fasnacht als unverrückbarer Höhepunkt des Jahres begangen wird.

Basler Mehlsuppe; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

So gehen auch die Meinungen darüber auseinander, ob der Suppe zum Schluss noch geriebener Käse beigefügt werden soll oder nicht. Ein Vorschlag als Kompromiss: geriebenen Käse auf den Tisch stellen – und wenn schon, dann einen schön rezenten Greyerzer. Etliche Rezepte empfehlen auch die Beigabe von Rotwein am Ende des Kochvorgangs und als Gewürz (zusätzlich) Kümmel.

 

Basler Mehlsuppe; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.chVorspeise für 4 Personen

 

4 EL Mehl

4 EL Butter

1 l Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

1 EL frische Majoranblättchen

1 Zwiebel

100 g Weissbrotwürfel

4 EL Rahm nach Belieben

1 EL fein geschnittener Schnittlauch oder andere Kräuter

 

 

 

 

 

2 Esslöffel Mehl in 2 Esslöffel Butter unter stetem Rühren hellbraun rösten. Das restliche Mehl dazugeben, kurz umrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Die Brühe mit dem Rührbesen einrühren und aufpassen, dass sich keine Klümpchen bilden.

 

Die Pfanne wieder auf den Herd setzen und die Suppe bei kleiner Hitze 40 Minuten köcheln, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Majoran würzen.

 

Inzwischen die Zwiebel in feine Scheiben schneiden und mit den Brotwürfeln in der restlichen Butter rösten.

 

Den Rahm in die Suppenteller verteilen und die Suppe einrühren. Nach Belieben mit Schnittlauch oder anderen Kräutern garnieren, die gerösteten Zwiebeln und Brotwürfel gleichmässig auf die Suppenteller verteilen und servieren.

 

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html