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Matüscia /Polenta mit Kräutern und Käse

Dieses Gericht wurde früher traditionell nach dem Brotbacken im Holzofen zubereitet, um die Restwärme zu nutzen.

Matüscia /Polenta mit Kräutern und Käse; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Matüscia /Polenta mit Kräutern und Käse; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Hauptspeise für vier Personen

 

800 ml Gemüsebrühe

200 g feiner Maisgriess

200 g grober Maisgriess

2 EL Olivenöl

10 Blätter grüner Chicorino oder Löwenzahn

4 Pfefferminzblätter

4 Salbeiblätter

200 g Sbrinz, gerieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gemüsebrühe aufkochen, die beiden Sorten Maisgriess einstreuen und 10 Minuten unter Rühren kochen. Auf ein Brett stürzen, flach ausstreichen und auskühlen lassen.

 

Eine Gratinform mit dem Olivenöl auspinseln, den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Die Salate und Kräuter in Streifen schneiden. Die Polenta in Scheiben schneiden und lageweise mit dem Käse und den Salaten und Kräutern in die Form füllen. Die Form mit Alufolie bedecken und die Polenta etwa 1 Stunde im vorgeheizten Ofen backen.

 

 

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html