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Bäits Chruutstielbrot

Botanisch wird nicht zwischen Stiel- und Schnittmangold (dünne Stiele) unterschieden. Der Begriff Krautstiel wird vor allem für den weissen Stielmangold verwendet. Erntezeit ist in der Regel von Juni bis Dezember. Neben den weissen Krautstielen findet man das Gemüse auf gut sortierten Märkten auch mit goldgelben und roten Stielen.

Bäits Chruutstilbrot; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Bäits Chruutstilbrot; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Vorspeise für vier Personen

 

100 g zimmerwarme Butter

1 TL frisch gepresster Zitronensaft

je 1 EL Petersilie, Schnittlauch, Dill, Thymian und Majoran, frisch gehackt

600 g Krautstiele oder Mangold

Salz

8 Scheiben Bauernbrot

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

 

 

 

 

Die Butter mit dem Zitronensaft schaumig rühren, die gehackten Kräuter daruntermischen. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

 

Die Krautstiel- oder Mangoldblätter von den Stielen befreien und in schmale Streifen schneiden. 5 Minuten in gesalzenem Wasser blanchieren. Mit kaltem Wasser abbrausen

und gut abtropfen lassen. Nach Belieben die Stiele in kleine Würfel (etwa 1/2 cm) schneiden und mitkochen.

 

Die Brotscheiben mit der Hälfte der Kräuterbutter bestreichen und im vorgeheizten Ofen backen. Inzwischen die restliche Kräuterbutter in eine Pfanne geben und Krautstiel oder Mangold darin etwa 3 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Mit 1 Prise Salz und Pfeffer würzen.

 

Die Brotscheiben auf einer Platte anrichten und mit dem gedünsteten Krautstiel oder Mangold belegen.

 

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html