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Fenchel-Kirschen-Salat

Mit diesem Salat ist im wahrsten Sinne gut Kirschen essen – zumal er noch mit Fenchel und Feigen angereichert ist. Ein herrlicher Sommerschmaus.

Fenchel-Kirschen-Salat; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Fenchel-Kirschen-Salat; Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.chVorspeise  für 4 Personen

300 g Fenchel

Salz

200 g Kirschen,

möglichst von Hochstammbäumen

2 frische Feigen

4 EL Rapsöl

1 EL Zitronenthymianblättchen

2 EL Rotweinessig

1/2 unbehandelte Zitrone, abgeriebene Schale

50 g Mandelstifte, geröstet

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

 

 

 

 

Den Fenchel säubern, je nach Grösse vierteln oder achteln, und in sprudelndem Salzwasser bissfest garen. Den Fenchel abgiessen und auskühlen lassen. Die Kirschen entsteinen,

die Feigen in Spalten schneiden. Die vorbereiteten Zutaten in eine Schüssel geben.

 

Das Rapsöl mit dem Zitronenthymian, dem Rotweinessig und der abgeriebenen Zitronenschale zu einer Emulsion verrühren, über den Salat geben und gut vermengen.
1/2 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

 

Den Salat mit den gerösteten Mandelstiften und etwas schwarzem Pfeffer bestreuen und servieren.

 

Variante

Wer diesen Salat zu einem veritablen Hauptgericht ausbauen will, fügt ihm noch Stücke von Brie oder Ziegenkäse bei.

 

 

            

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag

Dieses und 149 andere feine Rezepte aus der Schweiz finden Sie im Kochbuch «Helvetica Vegetaria» von Carlos Bernasconi und Juliette Chrétien.

Wie alle bäuerlich-landwirtschaftlichen Gebiete verfügt auch die Schweiz über eine lange Tradition vegetarischer Gerichte. Jahrhundertelang kochte man vor allem das, was Gemüsegarten, Feld und Wald hergaben. Ergänzt wurden die Gerichte mit reichlich Milchprodukten. Daraus sind Klassiker wie Rösti, Fondue, Älplermagronen und Capuns, Aufläufe, Gratins und Wähen, aber auch süsse Leckereien wie Rüeblitorte, Merängge, Spanischbrödli oder Torta di pane entstanden. In «Helvetica Vegetaria, dem ersten Kochbuch zur vegetarischen Küche der Schweiz sind nun 150 traditionelle und zeitgemässe vegetarische Klassiker aus allen vier Landesteilen der Schweiz versammelt.

 

 

Carlo Bernasconi  hat für «Helvetica Vegetaria» alte Kochbücher, Archive und die traditionelle Schweizer Landfrauenküche durchforstet. Daraus hat er einen reichen Schatz an traditionellen Rezepten gehoben und die Gerichte für die heutige Zeit sanft aufgefrischt. Die 150 Rezepte sind nach Regionen geordnet und mit informativen Hintergrundtexten zu den jeweiligen Gerichten und der vegetarischen Tradition der Schweiz angereichert. Carlo Bernasconi war Journalist, langjähriger Chefredaktor des »Schweizer Buchhandel» und  Autor mehrerer Kochbücher und Restaurantführer. In Zürch führte er überdies ein Restaurant mit vegetarischer italienischer Küche. Carlo Bernasconi ist im Oktober 2016 verstorben.

 

Juliette Chrétien bewegt sich als Fotografin zwischen Kunst, Design und Kulinarik. Sie verfolgt ihre ganz eigene Ästhetik, die nicht nur die Fotografie, sondern auch das Ambiente und die Gestaltung des Buches insgesamt umfasst. Sie hat schon mehrere Bücher mit und für den AT Verlag realisiert, u.a. «Essbare Stadt», «Einfache Vielfalt» und «Ticino ti cucino».

 

 

«Helvetica Vegetaria» AT Verlag, 264 Seiten, Halbleinen, ISBN: 978-3-03800-928-3, CHF 49.90, Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

Hier geht's zum Buch:

Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-928-3/Carlo_Bernasconi_Helvetia_Vegetaria.html