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Aspirinprophylaxe unter Beschuss

Aspirin ist nicht empfehlenswert, um Herzinfarkt und Schlaganfall bei Menschen ohne Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern. Britische Forscher vom Imperial's National Heart and Lung Institute und dem King's College London analysierten 13 klinische Studien - mit mehr als 164.000 Teilnehmern -, die den regelmässigen Einsatz von Aspirin zur Vorbeugung von Herzinfarkt oder Schlaganfall bei Menschen ohne Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersuchten.

Frühere Untersuchungen hatten ergeben, dass die Einnahme einer regelmässigen niedrigen Dosis Aspirin auch bei Menschen ohne Herz-Kreislauf-Erkrankungen Herzinfarkt und Schlaganfall verhindern könnte. Aspirin verdünnt das Blut, daher glaubten Experten, mit der täglichen Einnahme würde die Bildung eines Gerinnsels verhindert, das ansonsten einen Schlaganfall oder Herzinfarkt auslösen könnte.


Neueste Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass regelmässiges Aspirin nur zu einem geringen Nutzen bei Menschen ohne Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt - und diesem steht ein erhöhtes Risiko für schwere innere Blutungen gegenüber. Menschen, die keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, sollten demnach sicherheitshalber kein Aspirin zur Prävention schlucken.

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