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Als die Schweiz bebte

Das Landesmuseum ordnet den «Landesstreik 1918» ein. 250 000 Streikenden standen 95 000 Soldaten gegenüber.

Suppenküchen in Basel und in anderen Städten für notleidende Menschen. Im letzten Kriegsjahr ist in den Städten über ein Viertel der Bevölkerung von staatlicher Lebensmittelunterstützung abhängig. Quelle: Staatsarchiv Basel-Stadt

 

Wie konnte es in der Schweiz überhaupt zu einer derart aggressiven Stimmung kommen? Einer der Hauptgründe war der Erste Weltkrieg. Dieses Ereignis hatte Europa grundsätzlich verändert und auch in der Schweiz die bereits bestehenden politischen und gesellschaftlichen Spannungen verschärft. Auf der einen Seite standen die Arbeiterinnen und Arbeiter, die immer vehementer auf ihre Rechte pochten, auf der anderen Seite das Bürger- und Unternehmertum, das von Verlustund Revolutionsängsten geplagt wurde. Die durch den Krieg ausgelöste schlechte Versorgungslage der Bevölkerung beschleunigte den Prozess zusätzlich.

Weshalb der grosse Schweizer Streik von 1918 glimpflich endete, davon erzählt nun eine weitsichtige Ausstellung.


«Landesstreik 1918», bis 20. Januar 2019, Landesmuseum Zürich.
Infos: Opens external link in new windowwww.landesmuseum.ch, Telefon 044 218 66 00. Führung für Seniorinnen und Senioren: 10. Januar, 14 bis 15 Uhr.