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Der Kleine, der die Geister scheidet

Rosenkohl ist ein echtes Wintergemüse und hat seine beste Zeit von Ende Oktober bis in den März hinein. Der Kleinköpfige ist ein hübscher Kerl, aber dennoch kein grenzenlos geliebter. Lesen Sie hier, welchen Einfluss das Gemüse auf Allergien, Cholesterin, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht oder die Verdauung haben kann.

Rosenkohl

 

 

Allergien

Rosenkohl gehört wie Kohl zur Familie der Kreuzblütler. Zu derselben Pflanzenfamilie gehören beispielsweise auch Blumenkohl, Broccoli, Chinakohl, Kohlrabi und Radieschen. Allergische Reaktionen gegen Nahrungsmittel aus der Familie der Kreuzblütler werden nur sehr selten beobachtet.

 

Cholesterin

Der Minikohl enthält kein Cholesterin. Menschen mit zu hohen Blutfettwerten können Rosenkohl also ruhig in ihren Menüplan integrieren. Hin und wieder eine grosse Portion Rosenkohl jagt den Cholesterinspiegel nicht in die Höhe.

 

Diabetes

Die vielen in Rosenkohl steckenden Ballaststoffe verbessern den Insulin-spiegel. Noch vorteilhafter: 100 Gramm Rosenkohl entsprechen 0 Broteinheiten. Die kleinen grünen «Röschen» sind also geradezu prädestiniert, auf dem Teller von Diabetikern zu landen.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Neben Vitaminen und Mineralstoffen enthält das grüne Gemüse auch soge-
nannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Diese Substanzen schützen den Körper vor schädlichen Einflüssen und sollen unter anderem auch Krebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

 

Übergewicht

Mit gerade 38 Kalorien pro 100 Gramm gehört Rosenkohl zu den schlanken Gemüsen. Von dessen Genuss wird also niemand dick. Gut bestückt ist er jedoch in Sachen Nährstoffe, denn Rosenkohl enthält beispielsweise eine Menge hochwertiges Pflanzeneiweiss, sehr viel Kalium, Eisen, Vitamin B1 und reichlich Vitamin C. Also alles, was der Mensch im Winter für ein starkes Immunsystem benötigt.

 

Verdauung

Rosenkohl ist reich an Ballaststoffen, welche die Darmtätigkeit anregen. Wie alle Kohlsorten kann er allerdings Blähungen hervorrufen. Die Zubereitung mit Gewürzen und Kräutern wie zum Beispiel Curry, Ingwer, Koriander, Kümmel, Thymian oder Pfeffer kann das Problem vermindern.