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Vom Ei zum Schmetterling - die Entwicklung eines Schwalbenschwanzes

Zeitlupe-Leserin Ruth Bolliger aus Lyss hatte das Glück, die Entwicklung eines Schwalbenschwanzes vom Ei bis zum Schmetterling zu beobachten und fotografisch festhalten zu können.

 

"Seit 2009 pflanze ich Fenchelsetzlinge, um Schmetterlinge anzulocken. Im Jahr 2013 hatte ich etliche kleine schwarze Räupchen, die jedoch eines Tages verschwunden waren. Ich dachte an Vögel. Nur eine Raupe überlebte, die ich dann beobachten konnte. Im Jahr 2014 wiederholte sich das Drama. Der Schmetterling legte in unterschiedlichen Abständen immer wieder Eier, doch die  Räupchen verschwanden immer wieder.  Eines Tages entdeckte ich zufällig den Räuber. Eine Wespe stach die Räupchen an und sog diese aus.  

Zum Glück hatte  die Wespe  eine Raupe übersehen und diese schützte ich nun mit einem Vlies. Die Rettung gelang. Etwa zwei Tage vor der Verpuppung entferne ich jeweils die dicke Raupe aus dem Garten und setze diese in ein altes Aquarium mit Fenchelkraut und einem Hölzchen ausgestattet. In der freien Natur kann ich die Verwandlung nicht beobachten. Die Raupen verlassen nämlich den Fenchel und suchen zur Verpuppung ein gutes Versteck auf.

Den schnellen Vorgang des  Schlüpfens eines Schmetterlings aus der Hülle habe ich noch nie beobachten können! Im 2014 habe ich diesen Moment um einige Sekunden verpasst. Das war wirklich Pech."

Ei und Räupchen
leeres Ei
mehrere junge Raupen
Raupe in Entwicklung
Raupe
Raupe am Fressen
Raupe spinnt Faden
Raupenhülle
Verpuppung
Verfärbung
Hülle wird transparent
Muster wird sichtbar
Zeichnung wird deutlich
kurz nach dem Schlüpfen
Flügel geglättet
Schwalbenschwanz
unterwegs
in voller Grösse